Digitale Volumentomographie (DVT)
| Methode | Digitale Volumentomographie (DVT) |
| Indikation | Zahn- und Kiefererkrankungen (diverse) |
| (Haupt)Fachgebiet |
|
| Zuständigkeit in NR | ASP Methodenbewertung |
| Datum Einstellung | 30.03.2022 |
| Autor | Dr. Olaf Weingart |
| Datum der letzten Bearbeitung | 29.03.2022 |
| vorhandene Dokumente | Kurzinfo Medizinischer Dienst Nordrhein |
| Kurzbeschreibung | Kurzbeschreibung des Krankheitsbildes: Kurzbeschreibung der Methode: Dabei wird eine große Anzahl von einzelnen Röntgen-Projektionsaufnahmen und somit von Datensätzen erzeugt, aus welchen mittels eines mathematischen Prozesses (Rückprojektionsverfahren) computergestützt ein 3-D-Volumen der abgebildeten Region berechnet wird. Dieses Verfahren ermöglicht es unter anderem, räumliche Aufnahmen des Kopfes und insbesondere des Gesichtsschädels zu erstellen. Das in zahnärztlichen Praxen verfügbare radiologische Bildgebungsverfahren wird von diesen gerne auch in Vorbereitung zu kieferchirurgischen Eingriffen genutzt, da es das zu untersuchende Gebiet – i. d. R. den Gesichtsschädel mit Ober- und Unterkiefer bzw. kleinere Bereiche – erlaubt darzustellen. |
| relevante Urteile | keine bekannt |
| Art der Leistungserbringung | ambulant |
| Fazit | Die DVT ist kein Bestandteil der vertrags(zahn-)ärztlichen Versorgung, da sie nicht im EBM oder BEMA abgebildet ist (NUB im Sinne von § 135 SGB V)sund somit keine GKV-Leistung. |
| Kommentar/ Hinweise | Der Aufwand wird von einzelnen Zahnarztpraxen unterschiedlich gesehen, mangels Vergütungsvereinbarung mit der GKV (BEMA) kommt es zu Anträgen auf Kostenübernahme außervertraglicher Leistungen nach GOZ, bekannt sind Beträge von 80-160 Euro. Um ein DVT-System in der Zahnarztpraxis nutzen zu können, benötigen Zahnärzte in Deutschland eine spezielle DVT-Fachkunde. Voraussetzung ist ein Kurs mit der offiziellen Bezeichnung „Spezialkurs zum Erwerb der Fachkunde im Strahlenschutz – Digitale Volumentomographie“. Für spezifische Fragen wie Abklärung unklarer Raumforderungen ist es möglich, weitere erforderliche und notwendige Diagnostik durch vertragsärztlich tätige Radiologen erbringen zu lassen. Beispielsweise beinhaltet die CT Untersuchung des Gesichtsschädels (EBM GOP 34320) Sollten sich Fragen ergeben, kontaktieren Sie uns bitte per Mail an die Mailbox MFB Methodenbewertung. |