Laserepilation bei Sinus pilonidalis in der Rima ani
| Methode | Laserepilation bei Sinus pilonidalis in der Rima ani |
| OPS | NN |
| Indikation | Sinus pilonidalis |
| ICD | L05.9 Pilonidalzyste ohne Abszess |
| Oberkategorie | Therapie |
| (Haupt)Fachgebiet | Dermatologie/Chirurgie |
| Zuständigkeit in NR | SFB |
| Datum Einstellung | 28.05.2019 |
| Dokumentenart | Kurzinfo des Medizinischen Dienstes Nordrhein |
| Autor | Meike Hansen |
| Datum der letzten Bearbeitung | 29.04.2019 Sollten sich aus Ihrer Auftragsbearbeitung neue Erkenntnisse ergeben, informieren Sie uns bitte darüber per Mail an die Mailbox MFB Methodenbewertung. |
| vorhandene Dokumente | - |
| Kurzbeschreibung | Krankheitsbild(er): Zur Methode der Laserepilation:
Die Verfahren der Lichttechnik können nur bei dunklen Haaren mit dunkler Wurzel Erfolge erzielen. Dunkle Haare enthalten das Pigment Melanin, welches die Wirkung des Lichts absorbieren kann. Die Haarwurzel von hellen und grauen Haaren können das Licht nicht aufnehmen und daher auch nicht zerstört werden. In der Regel sind mehrere Behandlungen und spätere Wiederholungsbehand-lungen notwendig. Der Erfolg einer Laserbehandlung zeigt sich unter Umständen erst nach Monaten und richtet sich auch nach individuellen Faktoren wie Haarwachstumszyklus, Haarfarbe, Hauttyp und Körperregion. Als Vorteil der Laserbehandlung wird die definitive Haarentfernung gesehen, da hierdurch kein Bruch- und Schnitthaar erzeugt werde. Der Nutzen einer Laserepilationsbehandlung zur Rezidivprophylaxe ist bisher in Studien nicht belegt (1). |
| Urteile | Keine bekannt |
| Art der Leistungserbringung | Ambulant jedoch nicht im Leistungskatalog der GKV (NUB im Sinne von § 135 SGB V) |
| Fazit | Die Laserepilation in der Rima ani bei Sinus pilonidalis ist nicht Bestandteil des EBM. |
| Kommentar/Hinweise | Die Epilation durch Elektrokoagulation ist für diese Region laut EBM GOP 02300/10340 nicht vorgesehen. Die Haarentfernung mit einem Rasierer erhöht die Rate der Langzeitrezidive nach einer Operation wegen Sinus pilonidalis und sollte daher nicht empfohlen werden (2). Literatur:
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