Lesenswerte Artikel aus Fachzeitschriften
Laut dem Verband der Ersatzkassen (vdek) wird ein Großteil der Ausgaben der Sozialen Pflegeversicherung für das Pflegegeld aufgewendet. Zugleich werden es immer mehr ambulante Leistungsempfänger.
Seite 30
Mit der Einführung von Community Health Nurses (CHNs) etabliert sich in Deutschland ein neues pflegerisches Rollenbild. CHNs schließen Versorgungslücken, stärken die Prävention und fördern die interprofessionelle Zusammenarbeit – besonders in strukturschwachen Regionen.
Text: Linda Iversen
Seite 54 bis 55
Der Medizinische Dienst hat den ersten „Report Pflegebedürftigkeit“ vorgestellt. Die Anzahl der Pflegebegutachtungen hat sich durch einen Anstieg in der Leistungsart „ambulant“ seit 2014 verdoppelt.
Seite 32
Die Anzahl der Pflegebegutachtungen beim Medizinischen Dienst ist auf über drei Millionen angewachsen.
Seite 6
Der Expertenstandard zur Kontinenzförderung in der Pflege berücksichtigt auch ausgewählte medizinische Leitlinien. Am Beispiel des Miktionsprotokolls werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede deutlich.
Autorinnen: - Heike Jurgschat-Geer ist Beraterin im Gesundheitswesen: www.jurgschat-geer.de- Tina Liebthal ist Krankenschwester. Diplom Gesundheits- und Pflegewissenschaftlerin und Pflegsachverständige.
Seite 38 bis 40
Pflege bei Multimorbidität erfordert Wissen, Empathie und Struktur. Wie können Pflegende diese komplexen Herausforderungen meistern? Wie die Lebensqualität der Bewohner:innen verbessern?
Seite 39 bis 41
Text: Deike Marie Lüpkes Thien ist Pflegefach kraft, Wundexpertin und koordinierende Praxisanleiterin. E-Mail: deikemarie. luepkesthien@ web.de
Bewohner:innen mit Demenz schlafen häufig schlecht. Das beeinträchtigt die Tagesstruktur, stresst Angehörige und Pflege-Teams. Nun untersuchte eine Studie erstmals, ob und welche schlaffördernden Interventionen Abhilfe schaffen könnten.
Seite 21 bis 24
Text: Prof Dr. Margareta Halek, Dr. rer. medic. Almuth Berg, Martin Dichter PhD, Jonas Dörner, Dr. rer. nat. Burkhard Haastert, Thomas Klatt, Prof. Dr. Sascha Köpke, Prof. Dr. Gabriele Meyer, Prof. Dr. Ralph Möhler, Dr. rer. hum. biol. Denise Wilfling
Ein Delir ist oft vermeidbar – wird aber viel zu selten erkannt. Besonders bei Menschen mit Demenz gleitet das akute Verwirrtheitsgeschehen unter dem Radar. Altenpflege hat die Delirexpertin Prof. Dr. Rebecca Palm gefragt, warum es einen eigenen Expertenstandard zu diesem Thema braucht – und was Pflegefachpersonen schon jetzt tun können.
Seite 9
Text: PROF. DR. REBECCA PALM
Kompetenz, Verantwortung und Praxiswissen im klinischen Alltag
Text: Cathrin Meyer
Mit dem neuen Entwurf zur Qualitätsprüfungs-Richtlinie für die ambulante Pflege kündigen sich weitreichende Veränderungen an. Der Entwurf orientiert sich an der stationären Systematik – mit Folgen für Fachgespräche, Stichproben und Dokumentation.
Text: Charlotte Mentzel
Seite: 44-47
Die Bezugsdauer von Pflegegeld steigt deutlich. Bemerkenswert ist auch der Anstieg bei der Versorgung durch Angehörigen und ambulante Pflegedienste in den Pflegegraden 2 und 3
Seite: 34
Ab Juli treten bedeutende Änderungen für die Verhinderungspflege ein. Ein gemeinsames Jahresbudget ersetzt die beiden bisher getrennten Beträge aus §39 und §42 SGB XI. Lesen Sie hier alle Details zu den gesetzlichen Neuerungen.
Text: Andreas Heiber
Seite: 30-33
Die Verhinderungspflege soll pflegenden Angehörigen dringend nötige Auszeiten ermöglichen – doch auch über 30 Jahre nach ihrer Einführung wird sie kaum ausgeschöpft. Oft werden Leistungen falsch beantragt oder zweckwidrig verwendet.
Text: Andreas Heiber
Seite: 26-29
Psychiatrische Pflege
Text: Jacqueline Rixe, Krischan Schickler, Dorothea Sauter
Seite 24 - 26
Versorgungskonzepte für Menschen mit Demenz werden immer unüber sichtlicher. Einrichtungen stehen vor der Qual der Wahl: Welcher Ansatz ist geeignet? Welche Grundposition für uns vertretbar?
Text: Dr. habil. Thomas Boggatz
Seite 20-23
Positionierung
„Lagerung in Neutralstellung“ ist ein Positionierungskonzept für Menschen in der Neurologie, Intensivpflege und Geriatrie, die in ihrer Bewegungsfähigkeit stark eingeschränkt sind.
Text: Bianca Schmidt-Maciejewski
Pflege in der Onkologie
Mit der innovativen CAR-T-Zelltherapie können Menschen mit bestimmten Krebserkrankungen erfolgreich behandelt werden. Die Autoren machen deutlich, wie zentral dabei
die fachkompetente pflegerische Begleitung ist.
Text: Daniel Kisielewski, Matthias Naegele
Gynäkologische Pflege
Endometriose ist eine der häufigsten chronischen gynäkologischen Erkrankungen. Als erste Klinik in Deutschland hat die Charité nun eine spezialisierte Pflegeexpertenrolle eingeführt: Eine „Endometriose Nurse“ stärkt die Selbstpflege der Patientinnen und bietet emotionale wie fachliche Unterstützung.
Text: Lena Hofmann, M. Sc.
Seite 11 bis 13
S3-Leitlinie „Demenzen“
Die aktualisierte S3-Leitlinie „Demenzen“ bietet evidenzbasierte Empfehlungen für die Diagnostik, Therapie und Pflege.
Sie kann in allen Versorgungsbereichen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Betreuung von Menschen mit Demenz zu verbessern.
Text: Prof. Dr. Anne Roll
Diese Strategien für den Umgang mit Halluzinationen und Fehlwahrnehmungen bei Demenzkranken im schweren Stadium haben sich in der Pflegepraxis bewährt.
Seite 42 bis 44
Text: Dr. phil. Sven Lind
Wenn sich Ängste manifestieren und pathologisch werden, kann das zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen. Doch es gibt Möglichkeiten, um diese Emotionen besser zu verstehen und für sich sogar nutzbar zu machen.
Seite 28-31
Text: Margarete Stöcke
Viele Seniorinnen und Senioren leiden an Ängsten, oftmals auch Angststörungen, die nicht immer offensichtlich sind.
Was Pflegende darüber wissen sollten und wie sie Betroffene unterstützen können.
Seite 24-27
Text: Siegfried Huhn
Fachinformation vom Fachbereich aus dem Internet
Deutsche Gesellschaft für ME/CFS e.V.