Klimaschutz geht uns alle an und jeder noch so kleine Beitrag zählt. Deshalb lädt der Medizinische Dienst Nordrhein alle ein, im Büro und auch zu Hause Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit zu leben.
Alle Kolleginnen und Kollegen sind eingeladen, innovative Ideen einzubringen. Dazu haben wir die E-Mail-Adresse klima(at)md-nordrhein.de eingerichtet.
Jeder Beitrag zählt!
Fahrrad statt Auto oder Energie und Papier sparen - jeder noch so kleine Beitrag zählt, um das Klima zu schützen. Hier finden Sie ein paar Anregungen, die einfach umgesetzt werden können. Machen Sie mit!
Fenster auf Kipp und Heizung an, um Frischluft ins Büro zu bringen? Energetisch gesehen keine gute Idee. Besser mit der sogenannten Stoßlüftung für Frischluft sorgen. Das heißt: Fenster zu, Heizung an und in regelmäßigen Abständen die Fenster nur für eine gewisse Zeit weit aufmachen. Das ist gut fürs (Raum-)Klima.
Der Stand-by-Modus wird auch als Schein-Aus-Modus bezeichnet. Denn in diesem Fall trügt der Schein. Monitore im Stand-by-Modus sind nicht aus und verbrauchen weiterhin Strom. Deshalb die Monitore am Feierabend ausschalten.
Der oder die Letzte im Raum macht beim Verlassen das Licht aus – egal ob Büro, Besprechungsraum, Toilette oder Küche. Das spart nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt.
Keine halben Sachen machen – dieses Motto sollten alle beherzigen, auch wenn es ums Spülen geht. Die Spülmaschine sollte möglichst komplett befüllt werden, bevor sie angestellt wird. So werden weder Strom noch Wasser unnötig verbraucht.
…oder hinab. Beim Motto „Treppe statt Aufzug“ denken alle zwangsläufig an Gesundheitsförderung. Das ist richtig, aber im Grunde nur die halbe Wahrheit. Wer Treppen und nicht in den Aufzug steigt, spart und verbrennt Energie zugleich.
Warum den Wasserkocher bis zum Rand füllen, wenn nur eine Tasse Tee aufgebrüht werden soll? Bitte nur die Wassermenge zum Kochen bringen, die auch benötigt wird. Das spart Energie und Zeit.
Wird die richtige Mülltrennung beachtet, spart dies Energie bei der Verwertung. Noch besser ist es natürlich, so wenig Müll wie möglich zu produzieren. Deshalb: Verwenden Sie Ordner, Klarsichtfolien oder Mappen mehrfach. Es dauert lange, bis diese tatsächlich im Müll landen müssen. Und dann bitte im richtigen Container.
Mehr Informationen über die Mülltrennung im Medizinischen Dienst Nordrhein finden Sie hier.
Frisches und gefiltertes Wasser, still, medium und mit Sprudel, direkt aus der Armatur zapfen. Das ist jetzt an allen Standorten des Medizinischen Dienstes Nordrhein möglich. In der Zentrale zum Beispiel auf der 4., der 7. und der 12. Etage. Ein guter Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.
Ehe etwas ausgedruckt wird, nachdenken, ob es tatsächlich in Papierform benötigt wird. Denn zumeist landen Ausdrucke postwendend im Müll. Bitte prüfen Sie daher vor jedem Druckauftrag, ob der Ausdruck wirklich notwendig ist.
Es gibt Suchmaschinen im Internet, die sich für den Umweltschutz einsetzen. Die Suchmaschine Ecosia hat von ihrem Gewinnen schon fast 75 Millionen Bäume in Südamerika und Afrika gepflanzt – dort, wo die Bäume dringend für die Bevölkerung, Umwelt und lokale Wirtschaft benötigt werden. Unterstützen Sie die Aktion und suchen Sie Ihre Suchbegriffe zukünftig – natürlich völlig kostenlos – nicht mehr über google, sondern über Ecosia.
Bahn fahren ist um ein vielfacher umweltfreundlicher als fliegen. Nutzen Sie für Ihre Dienstreisen deshalb lieber den Zug als das Flugzeug. Falls Ihre Dienstreise es aus zeitlichen Gründen nicht zulässt, dass Sie morgens vor Ihrem Termin pünktlich mit dem Zug anreisen, dann bezahlt der Medizinische Dienst Nordrhein die Hotelübernachtung in der Nähe des Veranstaltungsortes. Falls Sie dienstlich so häufig mit der Deutschen Bahn reisen, dass Sie den Eindruck haben, dass sich eine BahnCard lohnen könnte, dann sprechen Sie unser Team für die Reisekosten an. Die BahnCard könnten Sie dann sogar privat nutzen.
Wohl dem, der an heißen Sommertagen eine Klimaanlage hat und einen kühlen Kopf bewahrt. Denn schließlich ist dieser auch in Sachen Energie sparen gefragt. Damit die Klimaanlage nicht auf Hochtouren laufen muss, erstmal die Fenster verschatten. Und eigentlich logisch, dass die Anlage zum Feierabend ausgeschaltet werden sollte. Nachts und am Wochenende ist schließlich keiner im Büro, der einen kühlen Kopf bewahren muss…
Poster "Energie sparen"
Das Poster kann in A4 ausgedruckt werden und dient als kleine Erinnerung. Denn wer den Raum zum Feierabend verlässt, hat an vieles zu denken!
1. Sind die Fenster geschlossen?
2. Ist an sonnigen Tagen für Verschattung gesorgt? Nur so heizt sich der Raum nicht schon in den Morgenstunden auf.
3. Sind alle elektrischen Geräte ausgeschaltet?
4. Sind die Monitore aus? Schließlich wird auch im Stand-by-Betrieb Strom verbraucht.
5. Ist im Winter die Heizung aus?
6. Ist im Sommer die Klimaanlage ausgeschaltet?
7. Und natürlich: Ist das Licht aus?
Schritt für Schritt zu mehr Nachhaltigkeit
Mülltrennung
Zuhause ist es längst eine Selbstverständlichkeit, doch in unseren Büros haben wir es noch nicht oder nur unvollständig umgesetzt: die Mülltrennung.
In unserem Papierkorb unter dem Schreibtisch landet bisher meist alles: Briefumschläge, Bananenschalen, Verpackungen, Taschentücher etc. Häufig wird der Müll von uns nicht getrennt und auch das Reinigungspersonal kann uns die Trennung schon aus Arbeitsschutzgründen nicht abnehmen. Außerdem: erwarten wir wirklich, dass jemand unseren Abfall trennt? Das geht besser! Machen Sie mit und schonen Sie damit unsere Umwelt!
Alles über die Mülltrennung im Medizinischen Dienst Nordrhein finden Sie hier.
Schon seit einigen Jahren kauft der Medizinische Dienst Nordrhein Produkte und Dienstleistungen unter Nachhaltigkeitsaspekten ein. Künftig wird dieses Engagement weiter gestärkt. So wird vor jeder Beschaffung zuerst geprüft, ob etwas aus dem Bestand genutzt werden kann oder eine geänderte Organisation die Lösung sein kann. Muss neu eingekauft werden, fällt die Auswahl wenn möglich ausschließlich unter den Angeboten, die ein Umweltsiegel haben.
Essen ist Geschmackssache. Die einen wollen nur Veganes, andere lieben klassische, fleischlastige Speisen. Klar ist aber, dass bei der Fleischproduktion enorme Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Beim Catering für Veranstaltungen wird dies nun berücksichtigt, indem vornehmlich vegetarische Gerichte und Imbisse bereitstehen. Werden Fleischgerichte angeboten, stammen diese aus biologischer Tierhaltung.
Während bei einer Reise mit dem ICE von Düsseldorf nach München mit einem CO2-Ausstoß von knapp 29 Kilogramm pro Person gerechnet wird, beträgt der CO2-Ausstoß bei einer entsprechenden Flugreise das Neunfache pro Person. Der Medizinische Dienst Nordrhein appelliert deshalb, vermehrt den Zug für Dienstreisen zu nutzen. Ist es nicht möglich, morgens pünktlich mit dem Zug zum Termin anzureisen, bezahlt der Medizinische Dienst Nordrhein die Hotelübernachtung in der Nähe des Veranstaltungsortes. Falls Sie dienstlich so häufig mit der Deutschen Bahn reisen, dass Sie den Eindruck haben, dass sich eine BahnCard lohnen könnte, dann sprechen Sie das Team für die Reisekosten an. Die BahnCard könnten Sie dann sogar privat nutzen.
Um den Papierverbrauch zu senken, stellt die IT alle Drucker, bei denen die Möglichkeit besteht, so ein, dass sie standardmäßig doppelseitig drucken. Gleichzeitig wird zukünftig zertifiziertes Druckerpapier eingekauft, das die Umwelt in der Herstellung noch geringer belastet.
Die Stromlieferverträge für die Zentrale und die BBZ sind auf erneuerbare Energien umgestellt. Seit Januar 2020 bezieht der Medizinische Dienst Nordrhein Ökostrom aus Wind- und Sonnenenergie.
Frisches und gefiltertes Wasser, still, medium und mit Sprudel, direkt aus der Armatur zapfen. Das ist jetzt an allen Standorten des Medizinischen Dienstes Nordrhein möglich. So werden für Veranstaltungen Wasserlieferung, Kühlung und Lagerung gespart. Ein guter Schritt zu mehr Nachhaltigkeit.
Alle Fragen zu den Anlagen beantworten Ihnen gerne:
| Aachen | Elke Nägeler | Anna Schwering |
| Bonn | Karin Ritz | Anja Schmitz |
| Düsseldorf | Petra Kasumovic | |
| Duisburg | Simone Bormann | |
| Essen | Michael Noack | Nadine Thomis |
| Köln | Madeleine Müller | |
| Mönchengladbach | Sabine Stange | |
| Wuppertal | Annette Borgert | Petra Strüning |
Gerne können die Wasseranlagen von allen Kolleginnen und Kollegen genutzt werden.